Mir liegt das Wohl der Tiere am Herzen, auch wenn es nicht meine eigenen „Familientiere“ sind.

Bei Ihnen zu Hause soll sich Ihr Tier wohlfühlen, weil es gesund ist und bestmöglich gehalten und ernährt wird.

In der Praxis ist es mir wichtig, daß die Tiere einen möglichst stressfreien Aufenthalt haben. Nachdem das Tier erst einmal Gelegenheit hatte, mich kennen zu lernen und sich in der Praxis um zu sehen, führe ich die Untersuchungen ruhig und entspannt durch. Das Tier soll nicht z.B. durch das Abhören überrascht werden, ich lasse es erst einmal das Stethoskop beschnüffeln.

Operationen führe ich möglichst schonend durch. Beispielsweise werden Katzen bei der Kastration nicht – wie leider oft üblich – an den Beinen hängend operiert, sondern in einer waagrechten Position operiert. Nur für ca. 3 Minuten wird die Katze in einer leichten Schräge gelagert und danach gleich wieder per Fußschalter in die waagerechte Position gefahren. Damit wird der Kreislauf bestmöglich geschont.
Alle Patienten bekommen während der Operation eine Infusion über einen Venenkatheter, damit der Kreislauf stabil bleibt. J
eder Narkosepatient wird über einen Tubus in der Luftröhre oder eine Sonde in der Nase mit Sauerstoff versorgt, die Sauerstoffsättigung des Blutes sowie die Pulsrequenz wird ständig überwacht. Dieser Mehraufwand lohnt sich für die Gesundheit und das Befinden des Patienten, und sollte selbstverständlich sein.
Stellen Sie sich einen Eingriff bei sich vor: Würden Sie sich operieren lassen, wenn aus Kosten- oder Zeitgründen auf eine Sauerstoffversorgung und eine Infusion verzichtet würde?

Nach der Operation bekommen alle Patienten eine „Aufwachspritze“, mit der die Narkose schnell aufgehoben wird.

 

Meine Behandlungen, Narkosen, Operationen  und Impfungen erfolge immer nach dem Grundsatz „soviel wie nötig, so wenig wie möglich“.